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Returnees berichten
 

Sarah - Returnee aus Texas/USA
Ich bin Sarah und verbrachte ca. 5 Monate in Van, Texas. Trotz erstem Misstrauen gegenüber dem kleinen Dorf mit ca. 2.000 Einwohnern, war es letztendlich der beste Ort, den ich mir hätte wünschen können. Schon nach den ersten 7 Wochen kannte ich sehr viele Leute. Am besten hat mir die Schulzeit gefallen, die Lehrer waren sehr nett und besonders viel Spaß machten die Aktivitäten nach der Schule, bei denen ich viele neue Leute kennengelernt habe. Ich war im Volleyball- und Cross Country-Team wie auch im Chor und in der Theaterklasse. Außerhalb der Schulzeit ging ich zur Jugendkirche zu der auch viele meiner Freunde kamen. Die meisten Menschen in Texas sind sehr christlich und obwohl ich eigentlich konfessionslos bin, konnte ich mich super mit der Kirche und dem Glauben identifizieren. Am Wochenende gab es manchmal Volleyballwettkämpfe, Chorauftritte oder Cross Country-Rennen mit dem Team. Ein mitreißendes Erlebnis für mich war besonders die „American Football-Season“, in der das ganze Dorf unser High School-Team anfeuerte und sich viele in den Schulfarben rot und weiß kleideten und auch schminkten. Viele sagen, es ist ein Erlebnis das immer bleibt. Es stimmt und wenn ich mit meiner amerikanischen Gastfamilie und den Freunden telefoniere oder schreibe und mir die Fotos angucke, dann sehne ich mich doch oft nach dem schönen Van, Texas!!

 

Dana - Returnee aus Florida/USA
Ich heiße Dana und lebte für 10 Monate in Rockledge, einer kleinen Stadt in Florida mit ungefähr 23.000 Einwohnern. Drei Tage nachdem ich angekommen bin, fing auch schon meine Schule an. Ich war richtig aufgeregt, aber alle haben mich gut aufgenommen. Ich war im French Club und ich bin heute noch mit meiner French Club Lehrerin in Kontakt. Dadurch lernte ich noch mehr Leute kennen. Des Weiteren habe ich an mehreren Aktivitäten nach dem Unterricht teilgenommen. Die High School hat mir sehr gut gefallen. Direktoren, Lehrer sowie Schüler haben alles dafür getan, dass ich mich wohl gefühlt habe und das habe ich auch. Ich fand meine Schule sehr gut und würde auch sagen, dass sie mir besser gefällt als meine Schule hier in Deutschland. Meine Gastfamilie bestand aus meiner Gastmutter und meiner siebenjährigen Gastschwester. Beide waren super nett und wir kamen stets gut miteinander aus. Wir haben viel unternommen und sind zu den Universal Studios gefahren oder wir waren oft am Strand. Zudem sind wir nach Tennessee gereist, um die Eltern meiner Gastmutter zu besuchen. Dort blieben wir eine Woche. Es war sehr schön auch mal einen anderen Staat kennengelernt zu haben. Die 10 Monate waren mit die besten in meinem Leben. Ich würde es immer wieder gerne machen und kann es jedem nur empfehlen.

 

Kira - Returnee aus Denver/USA
Ich weiß noch ganz genau als ich hier in Denver ankam und ich meine Familie zum ersten Mal gesehen habe. Neben meinen Gasteltern hatte ich noch eine Schwester, Katie, die ungefähr in meinem Alter ist und wir hatten 3 Katzen, 1 Pferd und 3 Hunde. Ich habe mich gleich sehr wohl gefühlt, obwohl ich sagen muss, dass es nicht immer einfach war mit meiner Gastschwester. Aber meine Mama war sowieso die Beste! Ich konnte mit ihr über alles reden und gerade wegen ihr habe ich mich auch schnell wie ein Familienmitglied gefühlt! Schule würde ich sagen war zum Teil so wie ich es mir vorgestellt habe, zum Teil aber auch nicht. Als Fächer hatte ich CP Biology, LA300 (Language Art), Intro. Aerobics, Spanish, Theatre, CP Algebra, German (ich war Teacher’s Aide), und US History. Die Tage waren dann in Red und White Days eingeteilt, so dass ich die ersten 4 Blocks am einen Tag hatte und die anderen am zweiten. Nun ja, bevor ich ankam hab ich immer gedacht schön viele AP classes zu nehmen. Mhh.. Nichts daraus geworden! So einfach war zumindest meine Schule dann doch nicht! Aber es hat trotzdem immer viel Spaß gemacht, weil die meisten Lehrer wirklich super lustig sind. In der Fall Season bin ich dem Cross Country Team beigetreten, was zwar anstrengend war, aber auch umso mehr Spaß gemacht hat. Ich habe hier soviel über Amerika, über andere Menschen, und über mich selbst gelernt, dass es einfach eine unglaubliche Erfahrung war.

 

Benni - Returnee aus Californien/USA
Ich heiße Benni und verbrachte ein wunderschönes Schuljahr in Camarillo, Kalifornien, das ziemlich genau in der Mitte zwischen Los Angeles und Santa Barbara liegt. Wenige Tage vor Abflug in die USA habe ich die Wahnsinnsnachricht erhalten, dass ich meine 10 Monate in Kalifornien verbringen werde! Am Flughafen von Los Angeles angekommen, erkannte ich sofort meine Gastfamilie, die mich freudig erwartet hatte. Ich habe mich auf Anhieb super mit meinen Gasteltern und den 3 jüngeren Gastgeschwistern verstanden! Nach einer Woche ging dann die Schule los ... Über 2.500 Schüler!! Auf der High School gab es viele Sportmöglichkeiten: Im ersten Halbjahr habe ich Fußball gespielt, an Turnieren teilgenommen, viel Spaß gehabt und bin nebenbei dadurch trotz American Fast Food in Form geblieben. Im zweiten Halbjahr habe ich dann Tennis gespielt, wo wir Meister in der Liga geworden sind! Allerdings war Montag bis Freitag nach der Schule Training, sodass ich nie vor 17 Uhr zuhause war. Mit meiner Gastfamilie war ich sehr aktiv: Wir waren mehrmals in San Francisco und San Diego, haben Las Vegas besucht und waren sogar im Yosemite National Park! Diesen Sommer kommt dann sogar meine Gastfamilie zu Besuch. Gemeinsam mit denen werden dann mein Bruder und ich nach Kalifornien zurückfliegen. Ich kann diesen Sommer gar nicht erwarten!!

 

Pia - Returnee aus Kanada
Hi, my name is Pia and I spent 10 wonderful months in Sidney, Vancouver Island. My new family consisted of my host mom and dad, their three little girls, a Brazilian sister, a Taiwanese brother, and my host grandparents. We lived in a huge house in the middle of the forest. I went to Parkland High School, a small but great school. Out of my classrooms I had a wonderful view on the ocean. The students were really nice and helpful. We had four classes a day, each was 90 minutes long. I took Tourism, English 11, Carpentry and Psychology in the first semester and English 12, Social Studies, Calculus, Jewellery and Metal work in the second one. In Carpentry I built a wooden bench which is now standing in front of my host family’s house. I also joined the Concert Band and we had practice twice a week before school. We had a few concerts in our school theatre, one up island in Port Alberni, and the best one in Seattle. We stayed there for 4 days and practiced with a university professor. We saw the musical „Grease“ and had dinner at the famous Jazz Alley. I found friends for life in Band and we had always lots of fun, even in the early morning practices. In spring I joined the Tennis Team. The tennis courts were right next to the sea, so there was always a nice cool breeze. My host grandparents visited us very often. My grandma even taught me how to bake the best Canadian pie. It was the very best year of my life!!!!

 

Mia - Returnee aus Kanada
„It was Canada 2009“, so endete das Abschiedslied, das ein befreundeter Kanadier für uns gedichtet hatte und uns vor der wunderschönen Kulisse Victorias auf dem Mount Douglas vorspielte. Das war ein ganz besonderer Moment, in dem ich stark inne halten musste, um zu verarbeiten, was für eine wundervolle Erfahrung ich machen durfte. Die Zeit auf Vancouver Island war eine der intensivsten und schönsten meines Lebens. Man bekommt die Chance ganz anderen Menschen zu begegnen und erfährt eine Mentalität, die es so in Deutschland nicht gibt.
Meine Gastfamilie, meine Freunde, das sind Menschen, die mein Leben sehr geprägt haben und ich hoffe sehr sie irgendwann wiederzusehen. Die Schule war von Grund auf anders, denn die Lehrer dort setzten sich mit jedem Schüler einzeln auseinander und meine Lehrerin Mme. Oberg vollbrachte das Wunder, mir die französische Sprache wieder nahezubringen. Etwas, was die Lehrer in Deutschland nicht geschafft hatten. Die Stimmung an der Claremont Secondary School war unglaublich! Die Schüler dort wussten wirklich was Teamgeist und „School Spirit“ bedeutet und gaben das auch an uns Gastschüler weiter. Die Kanadier sind unheimlich offene Menschen und so habe ich auch sehr schnell Freunde gefunden. Der Abschied in Kanada fiel mir wesentlich schwerer als der in Deutschland. Ich wünschte mir alles noch einmal machen zu dürfen, deswegen kann ich einen Auslandsaufenthalt in Kanada sehr empfehlen. Ach ja, my English improved a lot as well!

 

Claas - Returnee aus Australien
Letzten Winter flog ich für 6 Monate nach „Down Under“. In Brisbane am Flughafen wartete mein Homestay Coordinator auf mich und schon ging es ins neue Zuhause an der Sunshine Coast. Meine Gastfamilie hätte wohl kaum besser sein können – Mutter, Vater und ein weiterer Austauschschüler aus Brasilien. Alle haben mich super nett aufgenommen und wir verstanden uns immer gut. Die ersten Schultage waren eher chaotisch, aber nach einiger Zeit hatte jeder seine Fächer und es konnte losgehen an der Sunshine Beach High und dem Abenteuer Australien. Es war zuerst ungewohnt, alles neu und anders, aber nach einiger Zeit war es ganz normaler Alltag. Eine der besten Sachen an der australischen Schule ist die fast vollkommen freie Fächerwahl. Außer Mathe und Englisch konnten 4 weitere Fächer frei belegt werden. Das Angebot umfasste nahezu alles: Computergrafik, Schauspiel, Fotografie, diverse Sportfächer, Meereskunde, Film&TV und vieles mehr. Die Schule selber hat auch zahlreiche Ausflüge organisiert wie z.B. das „Year 11-Camp“, wo wir mit dem gesamten Jahrgang zum Campen ins Hinterland gefahren sind, oder den Trip auf die Lady Elliot Island im Great Barrier Reef. Nachdem ich mir ein eigenes Surfboard gekauft hatte, habe ich es mit in die Schule genommen und danach gings ab zum Strand und rein in die Wellen. Während meiner Zeit dort habe ich viele Freundschaften geschlossen und ich kann es kaum erwarten wieder „Down Under“ zu sein und alle wieder zu sehen.

 

Melanie - Returnee aus Australien
Wenn ich, Melanie, jetzt so zurück denke, weiß ich, ich habe meinen Traum gelebt. Ich habe so viele neue Erfahrungen gesammelt, eine neue Kultur miterlebt, neue Tiere gesehen – einfach ein neues Leben gelebt. Australien hat so viel zu bieten. Die Australier sind ganz anders als wir Deutschen. Sie strahlen so viel Lebensfreude aus. Sie leben eben das Motto: 'No worries, take it easy'. Ich habe die Gastfamilie gewechselt, aber die neue Gastfamilie war wundervoll. Sie hat mich sehr lieb aufgenommen und ich konnte mit meiner Gastmutter über alles reden. Auch die Rochedale State High School hat mir neue Erfahrungen gebracht. Ich durfte meine Fächer selber wählen und 'Hospitality', das ist eine Art Kochunterricht, war immer lustig. Meine Schuluniform habe ich geliebt – es war so einfach: aufstehen, essen, duschen, Schuluniform an und auf ging’s zum Bus und genau das vermisse ich sehr. Mein 'School Coordinator' war immer für uns da. Sie hatte für alles ein offenes Ohr. Es braucht seine Zeit, bis man sich eingewöhnt hat, doch danach genießt man jeden Augenblick und ich würde es sofort wieder tun.

 

Patricia - Returnee aus Neuseeland
In den ersten paar Wochen in Auckland war es für mich das Größte eine völlig unbekannte Stadt, neue Leute und eine gar nicht so unterschiedliche Kultur entdecken zu können. 3 Tage nach meiner Ankunft ging ich zum ersten Mal in meine neue Schule, die komplett anders als unsere Schule ist. Die Epsom Girls Grammar School hat nicht nur doppelt so viele Schüler, sie wird auch ausschließlich von Mädchen in Uniform besucht. Die „Kiwis“ werden viel mehr in Richtung Individualität erzogen, was schon damit anfängt, dass jeder seine nur 6 Fächer bis auf grobe Richtlinien frei wählen kann. Es wird an den meisten Schulen eine unglaublich breite Auswahl an Fächern angeboten, u.a. sehr ungewöhnliche Fächer, wie Japanisch oder Art Design. Dadurch, dass jeder die Fächer belegt, die er auch belegen will, kann vor allem in Fächern wie Art Painting ein sehr hohes Leistungsniveau erreicht werden. Völlig überraschend waren für mich die hohen Leistungsanforderungen zur Aufnahme in bestimmte „Extracurricular Activities“. Ich wollte in den Schulchor und in das Schulvolleyballteam und musste in beiden Fächern erst „zeigen, was ich kann“. Einer der Hauptgründe, warum ich mich hier so wohlfühlte war meine Gastfamilie. Sie haben mich sehr liebevoll in ihr typisches Kiwi-Familienleben aufgenommen. Ich kann es jedem, der mit dem Gedanken spielt ins Ausland zu gehen, nur empfehlen!

 

Nadine - Returnee aus Neuseeland
Kia Ora! I'm Nadine and I went to Birkenhead College Auckland, North Shore, NZ, for 2 terms. I had an awesome time there: the scenery is just so beautiful and the people there are really friendly and absolutely relaxed. My host family was a couple whose children were already grown but they were very nice and I had a good relation to them. The school was great, too. Each Thursday we had an assembly in the gym of the school and Mr Mathewson, the Principal, talked about the week and the next events.
During my first week there, the school organized a trip around Auckland for all International Students which was really great because you could get in touch with all the other International Students. And you knew who was from another country, too. Like that, you got to know a lot of people. Well, I honestly enjoyed each single day of my stay and I will certainly go back to visit everyone one day.

 

Katharina - Returnee aus Irland
Hi, my name is Katharina and I spent four months in Wicklow. This is a little town near Dublin on the East coast of Ireland. I was very excited to see my new family. I liked them from the beginning. The first few weeks in Ireland were hard, because I didn't understand everything and didn't know anyone, but after two or three weeks I made friends at school and in Irish Dancing classes. I was also in a liturgical choir called „Village Voices“. Joining the Dancing classes and the choir made so many things easier. There I came in touch with the Irish people. I attended the Dominican College in Wicklow, which is a convent school only for girls where you have to wear a school uniform. Actually it wasn't as bad as I expected it to be. All the girls were really nice and also the uniform was ok. Ireland is an awesome country with very nice people. I had a great experience there!!! I learnt a lot and made loads of new friends, so go and make the same great experience!

   

Leonie - Returnee aus Spanien
Ich bin Leonie und habe 4 Monate in Benalmádena an der Costa del Sol, in der Nähe von Málaga verbracht. Meine Gastfamilie bestand aus zwei jüngeren Schwestern, einem kleinen Bruder, meiner Gastmutter und unserem Hund Pongo. Wir wohnten in einer kleinen spanischen Bilderbuchstraße mit weißen Häusern in der Nähe vom Meer. Ich kam sehr gut mit meiner Gastfamilie zurecht, besonders da ich vom ersten Tag an komplett in das Familienleben integriert wurde. Die Schule war ebenfalls einzigartig. Die Lehrer haben ein ganz anderes Verhältnis zu ihren Schülern. Sie gehen freundschaftlicher mit ihren Schülern um und vertrauen ihnen viel mehr, was eine viel bessere Schulatmosphäre schafft und so habe ich mich sehr wohl gefühlt. Der Aufenthalt hat mir sehr viel gebracht. Ich kann nun spanisch, habe so viele tolle Freunde gefunden und habe Erinnerungen, die ich nie vergessen werde.

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