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Überlegungen am Anfang


Eignung
Nach Eingang Ihrer Bewerbung überzeugen wir uns in einem persönlichen Gespräch, dass Sie die notwendigen Voraussetzungen mitbringen, im Ausland problemlos auf eigenen Beinen stehen zu können.

Selbstständigkeit und Reife sind Grundlagen eines Auslandsaufenthalts. Sie werden natürlich nach wie vor in Kontakt zu Ihren leiblichen Eltern stehen, doch viele Entscheidungen werden Sie alleine treffen müssen – wenn auch in der Obhut Ihrer neuen Familie. Aufgeschlossenheit und Kontaktfreude helfen Ihnen, wenn Sie in einem unbekannten Land auf zunächst fremde Menschen mit einer anderen Kultur treffen. Unvermeidlich wird es jedoch Momente geben, in denen Probleme zu lösen und Schwierigkeiten zu meistern sind. MAP, Ihr Coordinator, Ihre Gastfamilie, die neuen Schulfreunde und Lehrer werden Sie gemeinsam unterstützen.

Auch werden Anpassungsfähigkeit und Kompromissbereitschaft von Ihnen verlangt. Bedenken Sie, dass Ihre zukünftigen Gasteltern ein hohes Maß an Verantwortung übernehmen. Daher ist es zwingend notwendig, dass Sie sich an die Regeln und Vorschriften halten, mit denen wir Sie in der Vorbereitungsphase vertraut machen.

USA oder ...?
Immer häufiger entscheiden sich Bewerber für einen High School Besuch in Kanada, Australien, Neuseeland, Irland, Spanien oder Costa Rica als interessante Alternative zum Klassiker USA. In all diesen Ländern wird entweder gutes Englisch oder Spanisch (Spanien/Costa Rica) gesprochen. Das Prinzip der Ganztagesschule zählt ebenfalls zu den Gemeinsamkeiten. Das Fächerangebot sowie die deutliche Betonung sportlicher Aktivitäten übertreffen jeweils die deutschen Standards.

Bei der Auswahl des Landes sollten Sie unabhängig von persönlichen Vorlieben bedenken, dass der Aufenthalt in Kanada, Australien, Neuseeland, Irland, Spanien oder Costa Rica bei gleicher zeitlicher Dauer mit deutlich höheren Kosten verbunden ist als das USA-Programm. Grund dafür ist, dass der Schulbesuch der öffentlichen amerikanischen High School unentgeltlich ist und die amerikanischen Gastfamilien Schüler aus „ideellen Gesichtspunkten” ohne finanzielle Unterstützung aufnehmen. Schulgebühren fallen lediglich an US-Privatschulen an.

In allen anderen Ländern sind Schulgebühren für Gastschüler auch an öffentlichen Schulen obligatorisch, wobei deren Höhe von Schule zu Schule variiert. Die Gastfamilien und Schüler werden durch den „Homestay Coordinator“ der jeweiligen Schule betreut. Die Familien erhalten für die Unterbringung der Schüler eine Aufwandsentschädigung („Homestay Fee“).
Die freie Schul- und damit Ortswahl ist der entscheidende Unterschied zum USA-Programm.

In den USA wird die Platzierung in einer Gastfamilie und an einer Schule von unseren amerikanischen Partnerorganisationen vorgenommen. Die Wahl eines Staates oder einer Schule ist in den USA nur bedingt möglich (außer beim Privatschulprogramm), indem Sie sich für die Regionenwahl entscheiden. Am Ende dieser Seite finden Sie hierzu eine Übersichtskarte.

Drei, fünf oder zehn Monate?
Die Mehrzahl unserer Schüler besucht die High School für 10 Monate. Vor Abflug sollte sich jeder entscheiden, ob er später in seine alte Klasse zurückkehren möchte (d.h. eine Klasse „überspringen“) oder ob er den „Verlust“ eines Schuljahres in Kauf nimmt. Für das „Überspringen“ wird Voraussetzung sein, dass an der High School bestimmte Fächerkombinationen mit entsprechendem Leistungsgrad zu belegen sind. Wegen bundesweit uneinheitlicher Regelungen muss dies vorab mit dem Schulleiter besprochen werden. Nach Rückkehr kann in der Mehrzahl der Bundesländer die 11. Klasse auf Probe besucht werden.

Vorteile des 10-monatigen Aufenthalts: Nach Eingewöhnung und Verbesserung der Sprachkenntnisse erlebt man die zweite Hälfte des Aufenthalts am intensivsten.

Wer unbedingt in die alte Klasse zurückkehren will, entschließt sich oft für einen 5-monatigen Aufenthalt. Nachteile: Sprachsicherheit, Bindung an die Gastfamilie und die neuen Freunde sind weniger intensiv. Die Wiederanpassung nach der Rückkehr ist erfahrungsgemäß bei 5 Monaten schwieriger!

Wer sich nicht für einen längeren Zeitraum von seiner Familie oder seinen Freunden trennen möchte, sollte sich für das 3-Monats-Programm (außer USA) entscheiden. Immer mehr Schüler besuchen z.B. während der Sommermonate für 3 Monate die Schule in Australien/Neuseeland.

Hinweise zum BAföG
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Ausbildung im Ausland. Wenn Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, besteht die Möglichkeit, Mittel nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zu erhalten.
Nähere Informationen:

USA Studierendenwerk Hamburg Tel. 040/41902-0 Website
Kanada Studentenwerk Thüringen Tel. 03677/692-752 Website
Neuseeland Studentenwerk Frankfurt/Oder Tel. 0335/56509-22 Website
Australien Studentenwerk Marburg Tel. 06421/296-0 Website
Irland Bezirksregierung Köln Tel. 0221/147-4990 Website
Spanien Studentenwerk Heidelberg Tel. 06221/54 54 04 Website

Übersichtskarte USA (Vergrößerung durch Klick ins Bild)

 
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